Zahlen und Fakten
hat die Bundesagentur für Arbeit (BA). Ohne die offizielle Erlaubnis der BA geht in der Zeitarbeit gar nichts. Und auch nach Erlaubniserteilung kontrolliert die BA die Zeitarbeitsunternehmen: Ob sie arbeitsrechtliche Bestimmungen einhalten, ob sie die Tarifverträge der Branche korrekt anwenden, ob sie ihre Personalakten richtig führen und so weiter und so fort. Wenn die Zeitarbeitsfirmen nicht ordentlich arbeiten, kann ihnen die BA die Erlaubnis auch wieder entziehen.
sind überall in Deutschland tätig und mittelständisch geprägt: Es gibt mehr als 5.000 überwiegend kleine und mittlere Firmen ohne Niederlassungen, die hauptsächlich regional Zeitarbeit betreiben, und einige mittlere und große Konzerne, die überwiegend bundesweit, aber auch international aktiv sind. Ein "typisches" Zeitarbeitsunternehmen, so haben Wissenschaftler herausgefunden, hat bis zu 150 Mitarbeiter, etwa 2 Millionen Euro Umsatz pro Jahr und die Rechtsform der GmbH.
besteht darin, ihre Mitarbeiter bei den Kundenunternehmen einzusetzen. Nur wenn die Zeitarbeitskräfte bei anderem Betrieb arbeiten, werden die Zeitarbeitsunternehmen von ihren Kunden bezahlt. Die Zeitarbeiternehmer/-innen bekommen ihr Gehalt aber auch in den sogenannten einsatzfreien Zeiten, z. B. bei Urlaub und Krankheit, oder wenn es für sie keinen Einsatz bei Kundenunternehmen gibt.
