Zahlen und Fakten
dürfen ihre Dienstleistung erst seit 1994 privat anbieten. Vorher war das gesetzlich verboten, so dass nur die Bundesagentur für Arbeit (BA) Arbeitssuchende wieder in Jobs vermittelte. Bis 2002 gab es aber noch eine Erlaubnispflicht für Arbeitsvermittler/-innen - wie in der Zeitarbeit bis heute. Gesetzlich geregelt sind nach wie vor Schutzvorschriften, z. B. wie ein Vermittlungsvertrag aussehen muss und wie viel Arbeitgeber bei erfolgreicher Vermittlung zahlen müssen. Denn das Vermittlungshonorar wird in der Regel vom Personal suchenden Unternehmen getragen. Vermittlungskosten entstehen einem Bewerber nur dann, wenn er dafür einen ausdrücklichen schriftlichen Vertrag abgeschlossen hat. Ansonsten brauchen Arbeitsvermittler/-innen nur noch eine Gewerbeanmeldung, die allerdings von den Gewerbeämtern bei festgestellter "Unzuverlässigkeit" auch wieder zurückgenommen werden kann. Hauptaufgabe der privaten Arbeitsvermittlung ist es, offene Stellen bei Unternehmen mit Arbeitssuchenden zusammenzubringen.
werden auch Headhunter oder Executive Searcher genannt. Obwohl die Grenzen zur Personalvermittlung fließend sind, liegt der Tätigkeitsschwerpunkt der Personalberatung in der Suche und Auswahl von Fach- und Führungskräften für Unternehmen. Das bedeutet, dass Personalberater in der Regel von Firmen beauftragt werden, auch wenn wechselwillige Mitarbeiter/-innen ebenfalls ihre Dienstleistung in Anspruch nehmen. Auch bei den Personalberatungsfirmen zeigt sich die Dynamik der ganzen Personaldienstleistungsbranche: Erhielten die Personalberater/-innen 2005 bereits 49.500 Suchaufträge von Unternehmen, so waren es 2006 schon 58.000. Damit wuchs dieser Bereich der Personaldienstleistung innerhalb eines Jahres um 19,4 % und somit weitaus stärker als die Wirtschaft in Deutschland insgesamt.
waren eine der treibenden Kräfte für den neuen Ausbildungsgang zum/zur Personaldienstleistungskaufmann/-kauffrau. Die drei Zeitarbeitsverbände AMP, BZA und iGZ haben den Ausbildungsberuf PDK mit auf die Beine gestellt, um die Zeitarbeitsunternehmen und alle anderen, die mit Personaldienstleistungen zu tun haben, mit gut ausgebildeten Personaldienstleistungskaufleuten wie z. B. dich - zu unterstützen.
